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Angeborene Sehfehler – die Sehschule hilft schnell und nachhaltig

Sehstörungen und Schielen – angeboren oder erst später aufgetreten – sind weder ein „Schönheitsfehler“, noch muss man damit leben! Es werden in der Augenheilkunde vielfältige, kosmetisch leider meist nicht erkennbare Schielformen beschrieben, und es gibt heutzutage viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Therapie, die jedoch frühzeitig begonnen werden muss, nach dem Motto: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Früherkennung bei Ihrem KInd

Die menschlichen Augen benötigen für ihre Sinnesentwicklung (hundertprozentige Sehleistung, räumliches Sehen) lediglich sechs bis acht Jahre ab der Geburt, also genau den Zeitrahmen, in dem Kinder natürlicherweise weder Erfahrung noch Vergleich haben und sich auch nicht selbst äußern können, wenn etwas mit dieser Entwicklung nicht so läuft, wie es sollte. Und das ist auch der einzige, kurze Zeitrahmen, in dem der Augenarzt und die Orthoptistin in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern eine effektive Behandlung durchführen können. Danach lässt sich das menschliche Gehirn, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, auf keine Verbesserung der Sehleistung oder des räumlichen Sehens mehr ein.

Voraussetzungen für das störungsfreie Erlernen der hundertprozentigen Sehleistung und des räumlichen Sehens sind immer die scharfe Abbildung der Umwelt in beiden Augen und der Parallelstand beider Augen, damit das Gehirn durch das Verschmelzen der Seheindrücke beider Augen das dreidimensionale Sehen erlernt.

Folgende Umstände können die störungsfreie Sehentwicklung be- oder verhindern und zu einer sogenannten Schwachsichtigkeit (Amblyopie) führen:

  • Fehlsichtigkeit eines oder beider Augen (Hyperopie oder Weitsichtigkeit, Myopie oder Kurzsichtigkeit, Zerrsichtigkeit oder Astigmatismus, umgangssprachlich Hornhautverkrümmung), vor allem wenn die Augen nicht symmetrisch betroffen sind (Ansiometropie)
  • Fehlstellung eines Auges (Schielenoder Strabismus), was das schielende Auge sich nicht entwickeln lässt, da es in der Regel zur Vermeidung von Doppelbildern vom Gehirn unterdrückt wird
  • Augenmuskelungleichgewicht durch mehr oder weniger stark ausgeprägte Lähmung eines oder mehrerer Augenmuskeln (z. B. angeborenes Syndrom, Virusinfekt, Unfall)
  • Angeborene Erkrankungen (z. B. grauer Star oder Katarakt, Hornhauttrübung)
  • Augenzittern, schwimmende Augenbewegungen
  • Bildschirmkonsum (PC, TV-Gerät, Mobiltelefone, Tablet) vor dem 3. Geburtstag und in der gesamten Entwicklungsphase, wenn er zu häufig stattfindet

Entsprechende Therapie (orthoptische Untersuchung in der Sehschule, ggf. Bestimmung der Refraktion, also der Brechkraft der Augen mit pupillenerweiternden Augentropfen, Brillenverordnung und ggf. später Abkleben eines Auges nach festem Plan oder Therapie mit Folien auf der Brille, häusliche Augenübungen, Prismenverordnung) ist hier unerlässlich!

ABER ACHTUNG: Auch nach dem vollendeten 8. Lebensjahr können sich die Augen durch das Längenwachstum des Augapfels in ihrer Brechkraft noch oft (bis ca. Mitte 20) ändern, hinzu können Augenstress durch Schule und Hausaufgaben, intensive Augenbeanspruchung im Büro, am Bildschirmarbeitsplatz, Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenfehlfunktion oder Unfälle kommen. Diese bewirken in der Folge starke, unangenehme Empfindungen (sogenannte asthenopische Beschwerden) wie Konzentrationsstörungen, Augenbrennen, Augenschmerzen, Verschwommensehen, Doppeltsehen, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit und dadurch massiven Stress für die Betroffenen. Meist liegt hier eine (leicht zu behandelnde) Fusionsschwäche vor: Das Gehirn hat wegen einer Muskelschwäche sozusagen Schwierigkeiten, die Augen über einen längeren Zeitraum synchron zu gebrauchen.

Die genauen Ursachen hierfür klären unsere sehr erfahrene Diplom-Orthoptistin und der Augenarzt zusammen ab, in der Sehschule wird die erfolgversprechendste Behandlung eingeleitet und genau erklärt. Die „Aufgaben“ der Sehschule führen Sie zuhause durch, Kontrollen finden regelmäßig in der Praxis statt.

Zögern Sie bitte nicht, einen Termin für Sie oder Ihr Kind zu vereinbaren, online oder unter Tel. +43 662 64 36 23 – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. med. Thomas Scharmann
Facharzt für Augenheilkunde & Allgemeinmedizin
Dr.-Franz-Rehrl-Platz 2
5020 Salzburg • Austria
Tel.: +43 662 643623
Mail:
Web: www.augenheilkunde-salzburg.at

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